Präsentation der BKG
Hospiz- und Palliativversorgung im Krankenhaus zum 15. Runden Tisch Hospiz- und Palliativversorgung Berlin am 25.02.2026
- Herausgeber:
- Berliner Krankenhausgesellschaft e.V. (BKG)
- Datum:
- 2026
- Seiten:
- 16
Ein Krankenhausaufenthalt kann, insbesondere für sterbende, wie auch für hochbetagte und/oder von einer Demenz betroffene Menschen, eine sehr beängstigende Erfahrung sein. Doch im Falle einer schweren, unheilbaren Krankheit ist ein Krankenhausaufenthalt mitunter erforderlich – in vielen Fällen mangels geeigneter Alternativen wie einem stationären Hospiz oder einer palliativgeriatrisch ausgerichteten Pflegeeinrichtung.
Dabei gibt es für sterbende Menschen im Krankenhaus verschiedene Möglichkeiten guter palliativer Versorgung. So verfügen einige der Berliner Krankenhäuser über eine Palliativstation oder eine palliativgeriatrisch ausgerichtete Abteilung. Zudem etablieren immer mehr Kliniken einen Palliativ- und/oder Demenzbeauftragten oder halten einen palliativmedizinischen Konsiliardienst vor. Diese können von der Station angefordert werden und beraten und unterstützen Pflegende und Ärzte bezüglich Schmerztherapie, Symptomkontrolle und psychosozialer Begleitung. Ziel ist es, die Lebensqualität der Patienten zu verbessern und belastende Beschwerden zu lindern.
Zunehmend kooperieren Krankenhäuser auch mit einem ambulanten Hospizdienst, der die ehrenamtliche Begleitung im Krankenhaus fortsetzt oder dort beginnt. Eine solche Kooperation im Sinne hospizlicher Begleitung beteiligt Hospizdienstmitarbeiter z. B. an (ethischen) Fallbesprechungen, Teamfortbildungen oder Arztgesprächen. So wird die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten zum Wohle des Patienten gestärkt.
Insgesamt sollte das Ziel sein, in allen Berliner Krankenhäusern, in denen schwerstkranke und sterbende Menschen betreut werden, den Zugang zur allgemeinen und ggf. zur spezialisierten Palliativversorgung zu gewährleisten.
Im Rahmen der Etablierung einer verlässlichen allgemeinen Palliativversorgung in Fachabteilungen und Allgemeinstationen von Krankenhäusern, auf denen Menschen am Lebensende versorgt werden, müssen entsprechende Strukturen etabliert, erlernt und finanziert werden, um ein Sterben in Würde zu ermöglichen.
Ein Großteil der Krankenhäuser (79 %), die Mitglied der Berliner Krankenhausgesellschaft e.V. (BKG) sind, setzt eine individuelle Form der Abschieds- und Trauerkultur um (dies geschieht beispielsweise mit Hilfe hausinterner Psychologen- und Therapeutenteams oder auch durch die besondere Zuwendung bei dem Verlust von Kindern).
Mit der Unterzeichnung der Charta erklären bisher 42 Krankenhäuser, dass sie die Ziele und Inhalte der Charta und ihre Handlungsempfehlungen im Rahmen einer Nationalen Strategie mittragen und Hospiz- und Palliativversorgung im Leitbild verankern.
Krankenhäuser mit einem geriatrischen Schwerpunkt sind im Berliner Krankenhausverzeichnis zu finden.
Webinar-Reihe der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG)
An jedem zweiten Mittwochmittag des Monats wird das Fachwissen namhafter Experten der Geriatrie in interaktiven State-of-the-Art-Lectures präsentiert. Am Abend wird das aufgezeichnete Webinar um 20 Uhr als Sendung auf der DGG-Website wiederholt.
Das Angebot richtet sich an Fachärzte in der Weiterbildung Geriatrie, an Geriatrie interessierte Ärzte sowie Ärzte, die in der Geriatrie arbeiten, sich allerdings in Weiterbildung für Innere Medizin, Allgemeinmedizin oder Neurologie befinden. Darüber hinaus richtet es sich an Ärzte, die derzeit in anderen Fachrichtungen tätig sind, sowie an Medizinstudenten. Das Webinar kann individuell vor einem Bildschirm verfolgt werden, es eignet sich jedoch ausdrücklich auch als interaktive Abteilungsfortbildung für Gruppen.
Weitere Dokumente zum Handlungsfeld "Hospiz- und Palliativversorgung im Krankenhaus" befinden sich in der "Guten Praxis Datenbank".
Hospiz- und Palliativversorgung im Krankenhaus zum 15. Runden Tisch Hospiz- und Palliativversorgung Berlin am 25.02.2026
Zweiseitiges Formular zum ausfüllen und weitere zwei Seiten zur Erläuterung.
Korrespondierend zum Erklärfilm entstand ein komprimiertes Infoblatt für Fachpartner im Rahmen der Arbeit der Fach-AGs des RuTi AG APV / AG HPK PH. Diese wurden beim Runden Tisch HPV B im Juni 2025 vorgestellt und zu deren Verbreitung ein Beschluss gefasst. Eine barrierefreie Internetversionen ist geplant.
Der Wegweiser mit aktuellen Adressen, weiterführenden Informationen und konkreten Hilfen richtet sich an Patienten, Angehörige, Ärzte und Interessierte
Übersicht über die vorhandenen und geplanten Krankenhausstandorte mit geriatrischer Abteilung.