Außerklinische Ethikberatung durch Ethikberater im Gesundheitswesen
- Herausgeber:
- Home Care Berlin e.V.
- Datum:
- 2026
- Seiten:
- 2
Die außerklinische Ethikberatung bietet Einzelfallberatungen durch besonders qualifizierte Ethikberater an, die der Unterstützung der Entscheidungsfindung in schwierigen Entscheidungs-, Behandlung-, Pflege- und Versorgungssituationen dienen:
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Ziele der außerklinischen Ethikberatungen
Dem Willen oder mutmaßlichen Willen der Betroffenen soll Geltung verschafft werden, denn es gilt, Autonomie und Würde bis zum Lebensende zu gewährleisten. Bevollmächtigte und professionell Versorger*innen sollen durch die Beratung Sicherheit in der Entscheidungsfindung gewinnen.
Wer kann anfragen?
Ethikberatungen können von allen Personen beantragt werden, die an der Entscheidung oder Versorgung von Menschen in Krisen am möglichen Lebensende beteiligt sind.
Dazu gehören grundsätzlich alle Betroffenen, die zuhause oder in Einrichtungen leben, deren An- und Zugehörige, Betreuende, Bevollmächtigte, Pflegende, Behandelnde, Therapierende und Beratende sowie haupt- und ehrenamtlich begleitende Personen.
Ablauf
Eine außerklinische Ethikberatung erhalten sie z.B. bei Home Care Berlin e.V.
Schwerpunkt dieser übergreifenden Berliner Ethik-Kommissionen ist die Bewertung medizinischer Forschungsvorhaben am Menschen. Insbesondere Krankenhäuser und große Träger, wie Stephanus und das Ev. Johannesstift, besitzen spezielle Strukturen, wie ein Ethikkomitee oder einen Ethikrat sowie Qualitätsstandard etc.. Unabhängig von einer solchen speziellen Struktur werden in diversen Einrichtungen ggf. unter Einbeziehung spezialisierter HPV-Strukturen ethische Fallbesprechungen durchgeführt.
Weitere Dokumente zum Handlungsfeld "Ethik" befinden sich in der "Guten Praxis Datenbank".
Bürgernahe Verfügbarkeit von qualifizierten, umfassenden Beratungsangeboten und Informationsmöglichkeiten für alle Betroffenen zur Betreuung am Lebensende – bei schwerster Erkrankung und bei Fragen des würdigen Sterbens.
Zweiseitiges Formular zum ausfüllen und weitere zwei Seiten zur Erläuterung.
Korrespondierend zum Erklärfilm entstand ein komprimiertes Infoblatt für Fachpartner im Rahmen der Arbeit der Fach-AGs des RuTi AG APV / AG HPK PH. Diese wurden beim Runden Tisch HPV B im Juni 2025 vorgestellt und zu deren Verbreitung ein Beschluss gefasst. Eine barrierefreie Internetversionen ist geplant.
Dieses Dokument kann per E-Mail vom Herausgeber angefordert werden.
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